Kursdetails
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Historische Führung Jockgrim

Jockgrim – der Sitz der Verbandsgemeinde – hat bei einem ca. zweistündigen historischen Rundgang einiges an Geschichte und Überraschungen zu bieten.

Zum einen verfügt Jockgrim über eine bewegte Geschichte mit Resten einer Wasserburg, einem liebevoll restaurierten „Zehnthaus“ und einer zu großen Teilen erhaltenen Stadtmauer der ehemaligen Stadt und Burgvogtei. Anhand dieser historischen Spuren wird die Entwicklung des Ortes und seiner Bedeutung für die Region nachvollziehbar.

Zum anderen hat Jockgrim Industriegeschichte geschrieben: In den 1930er Jahren des letzten Jahrhunderts waren im größten Ziegelwerk Europas über 1.000 Mitarbeitende beschäftigt – bei einer Tagesproduktion von 100.000 Ziegeln. An diesem Beispiel wird die Entwicklung der örtlichen Industrie und ihre Bedeutung für das Leben und Arbeiten der Menschen in Jockgrim betrachtet.

Letztlich ist Jockgrim auch ein Künstlerdorf. Überregional bekannte Künstler wie Albert Haueisen, Franz Bernhard und Karl-Heinz Deutsch sowie die Heimatdichterin Lina Sommer haben hier ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang vermittelt Einblicke in ihr Wirken und in die Bedeutung Jockgrims als Ort des künstlerischen und kulturellen Lebens.

Während des Rundgangs erfahren die Teilnehmenden, wie sich Jockgrim im Laufe der Zeit entwickelt hat, welche Bedeutung historische Bauwerke und die Industriegeschichte für den Ort hatten und welche Spuren Persönlichkeiten aus Kunst und Literatur hinterlassen haben.

Auf Wunsch kann zum Abschluss ein kleines, musikalisches Orgelkonzert in der Kirche des Hinterstädtels angeboten werden.

Der Rundgang verbindet damit die Vermittlung von Orts-, Industrie- und Kulturgeschichte mit der Betrachtung noch heute sichtbarer historischer Spuren.

Der Rundgang ist nicht barrierefrei.

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